Senlima Vorstand Tobias Köppen in einer Diskussionsrunde beim One ENACTUS Weekend an der Leuphana Universität Lüneburg

SENlima @ One ENACTUS Weekend in Lüneburg

Podiumsdiskussion & Workshop

Am vergangenen Wochenende trafen sich vom 10.04. bis zum 12.04.2015 über 250 Mitglieder aus ganz Deutschland von ENACTUS Germany zum One ENACTUS Weekend an der Leuphana Universtität in Lüneburg.

ENACTUS ist eine weltweite Studenteninitiative, die alleine in Deutschland an über 38 Hochschulen vertreten ist. Das Ziel von ENACTUS ist betriebswitschaftliche Methoden für gemeinnützige Projekte anzuwenden und den Gedanken des Social Entrepreneurships in die Welt zu tragen. Ein solches Projekt ist beispielweise das Projekt „2nd Page“ der ENACTUS Gruppe Lüneburg.

Podiumsdiskussion: Das Netzwerk als Team – Auf welchen Wegen sind Netzwerke erfolgreich?

Neben mir saßen in der Podiumsdiskussion Prof. Dr. Dr. Oermann (Leuphana Universität: Ethik mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften), Peer – Arne Böttcher (u.a. Gründer Business Club Hamburg & Autor „Hand drauf: Der Weg, gemeinsam erfolgreich zu sein“) und Rüdiger Kranz (Personalberater).  Moderiert wurde die Veranstaltung von Harald Habermann (Leuphana Universität: Abteilung Gründungsmanagement).

Tobias bei der Podiumsdiskussion beim ENACTUS One Weekend in Lüneburg zum Thema Networking
Tobias bei der Podiumsdiskussion beim ENACTUS One Weekend in Lüneburg zum Thema Networking

In der Diskussion ging es primär um die Bedeutung und richtige Anwendung von Online-Netzwerken und nachhaltiges Networking.

Dabei kam heraus, dass Online-Netzwerke wie Xing zwar gute Tools zur Pflege und Informationseinholung sind, aber den persönlichen Kontakt nicht erstetzt können. Als passendes Beispiel dazu konnte ich den Weg von SENlima aufzeigen. Von der Gründungsidee bis hin zur jetzigen Zusammenarbeit, die größtenteils kolloborativ über das Internet geschieht, waren die persönlichen Treffen von großen Bedeutung für den Zusammenhalt und die gemeinsame Entwicklung des Projektes.

Workshop „Online – Volunteering: Chancen des digitalen Engagements“

Am Samstag folgte der Praxistag. Das Thema meines Workshop lockte 21 Teilnehmer aus 14 verschiedenen Städten an.

Nach der Begrüßung  betrachteten wir zur Einführung in das Thema „Online-Volunteering“ gemeinsam internationale Internetportale. Sehr interessiert schauten sich die Teilnehmer  die Webseiten von VolunteerMatch, IDEAlist und skillsfochange  an.  Schnell war zu merken, dass selbst bei diesen engagierten jungen Social Entrepreneuren das Thema Online-Volunteering und deren vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten kaum bekannt ist.

Deshalb haben wir theoretisch mögliche Einsatzgebiete für digitales Engagement für gemeinnützige Projekte erarbeiten, bevor die Teilnehmer in drei Teilgruppe die Einsatzmöglichkeiten an den drei fiktiven Beispielen Flüchtlingsheim, Urban Gardening und Spendenveranstaltung anwandten.

Workshop zum Thema Online - Volunteering beim ENACTUS One Weekend in Lüneburg.
Workshop zum Thema Online – Volunteering beim ENACTUS One Weekend in Lüneburg.

Die Ergebnisse waren entsprechend der verschiedlichen Schwerpunkte und Einsatzbereiche sehr unterschiedlich. Doch eine Gemeinsamkeit kristallisierte sich heraus: der regionale Bezug. Die Teilnehmer konnten sich nur vorstellen sich online zu engagieren, wenn das Projekt bekannt wäre bzw. das Team sich einmal vorher kennengelernt hätte.

FAZIT Workshop: Online-Volunteering ist in Deutschland noch recht unbekannt und wird zurzeit eher als eine Zusatzfunktion für Engagement in sozialen Projekten angesehen. Es wird noch viel Aufklärungsarbeit und Aufbau von Vertrauen in Funktionalität und Umfang des digitalen Engagements bei Freiwilligen und Organisationen geleistet werden müssen.

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