Blatt auf einer Hand von SENlima Helfen anderen zu helfen

5 einfache Dinge, die Welt ein wenig zu verbessern

Der Jahreswechel ist noch nicht lange her. Die Ruhe der Weihnachtszeit ist wieder dem Rhytmus des Alltags gewichen.  Für das neue Jahr 2017 haben viele von uns sich viele Dinge vorgenommen. Die meisten Vorsätze werden schnell wieder vergessen und sind meist egoistischer Natur wie ein paar Kilos abnehmen, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufzuhören.

Warum sich nicht etwas vornehmen, was positiv für dein Umfeld ist?

Wir zeigen dir 5 einfache Dinge, einmalige wie regelmäßige Taten, die du tun kannst um etwas Gutes für dich und deine Umwelt zu tun. Die Vorschläge brauchen keine Vorkenntnisse, viel Zeit oder Geld und können größtenteils von zuhause aus erledigt werden. Dabei gehen wir auf Zeitaufwand, Kosten und den Effekt deiner Tat ein.

Bild von einem Korb voller Gemüse nach einem Einkauf auf dem Markt
1). Schmeckt gut, ist gesund und unterstützt anständige Menschen: Ein Mal die Woche auf den Markt gehen

In fast jeder Stadt gibt es zweimal die Woche einen Markt. Meist ist das am Mittwoch und am Samstag. Dort könnt ihr frische, regionale Produkte kaufen und nette Menschen kennenlernen. Die Waren schmecken meist besser, sind natürlich produziert und ihr wisst wo sie herkommen. Meist isst man Kartoffeln, Fleisch und Obst vom Markt bewusster und geringere Mengen und zahlt daher nicht viel mehr als beim Kauf im Supermarkt. Ausser ihr mögt den Klebeschicken 500g für 1,29 € wirklich. Soll es ja geben…

Zeitaufwand: 1 Stunde pro Markttag
Kosten: Variieren. 5-10€ für Äpfel, Salat, Kartoffeln und drei Scheiben Wurst
Effekt: Leckeres Essen. Gesunde Ernährung. Unterstützung der regionalen Landwirtschaft.

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2.) Freunde, Familie und Bekannte unterstützen: Eine Stunde pro Woche richtig zuhören

Wenn sich deine Eltern und Geschwister, deine Freunde und Arbeitskollegen wohl fühlen geht es dir auch besser. Nimm dir eine Stunde pro Woche Zeit einen Menschen anzurufen und frag ihn wie es ihm geht. Erzähl weniger von dir sondern stell ein paar Fragen und hör einfach mal zu. Das ist in dieser schnelllebigen Zeit nicht selbstverständlich und wird sich hoffentlich positiv auf das Wohlbefinden deines Gesprächspartners auswirken. Vielleicht übernimmt die Person dein Verhalten und hört anderen Menschen auch mehr zu.

Zeitaufwand: 1 Stunde pro Woche
Kosten: vielleicht mal ein Kaffee
Effekt: Interessante Gespräche. Man kann ja bekanntlich aus jedem Gespräch etwas lernen. Glückliche Menschen in deinem Umfeld.

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3.) Sein Geld positiv arbeiten lassen: Alte Bank kündigen und zu einer ethischen Bank wechseln

Bei Großbanken wie der Deutschen Bank oder der Postbank zahlt Ihr oft monatliche Gebühren dafür, dass euer Geld in Rüstungsprojekte oder andere dubiose Geschäfte gesteckt werden. Hier findet Ihr eine Übersicht über Banken, die euer Geld nicht zur Finanzierung von dubiosen Geschäften nutzen. Teilweise könnt ihr sogar auswählen in was für Projekte euer Geld fliesst, während es auf der Bank „liegt“: https://utopia.de/bestenlisten/die-besten-gruenen-banken

Zeitaufwand: 3- 5 Stunden, einmalig
Kosten: Variiert. Teilweise bis 27 Jahren kostenlos (z.B. GLS Bank), max. 5 € im Monat
Effekt: Du weißt wohin dein Geld fliesst und was damit veranstaltet wirst. Wähle Projekte aus die du für unterstützendswert hälst: Energie, Wohnen, Bildung, Ernährung, Soziales, nachhaltige Wirtschaft.
Nebeneffekt: Wenn Bund und Länder bei der nächsten Finanzkrise wieder die Banken retten kannst du ein gutes Gewissen haben.

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4.) Politisches Engagement im Kleinen: Einen kleinen Betrag spenden oder Petitionen unterschreiben

Auf Avaaz, Change.org oder openPetition kannst du dich über Bürgerinitiativen zu verschiednen Themen informieren und Petitionen unterschreiben:
https://www.avaaz.org
https://www.openpetition.de

Wie eine Petition online überhaupt genau funktioniert erklärt dir Chane.org hier

Auf betterplace findest du tolle Projekte bei denen man mithelfen oder die man finanziell unterstützen kann: https://www.betterplace.org/

Zeitaufwand: 1 Stunde pro Woche
Kosten: Petitionen unterschreiben und verbreiten: umsont. Spendengelder: je nach Einkommen und Wohlwollen. Durchnittlich 5€ pro Monat in Deutschland.
Effekt: Man informiert sich und unterstützt Bürgerinitiativen, soziale Projekten und/oder verbreitet deren gute Taten.

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5.) Gib tollen sozialen Projekten deine Stimme: Informiere dich über Projekte in deiner Umgebung und gib ihnen ein Like oder empfiehl den Newsletter weiter

Es gibt so viele spannende soziale Projekte in Deutschland und auf der ganzen Welt, die es zu unterstützen lohnt. Die Projekte konzentrieren sich auf ihre Arbeit: auf die Unstützung von Menschen, Tieren, den Erhalt der Natur oder Überwachung von Medien und Politik. Da die Projekte nicht wie Unternehmen auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind ist das Marketing nicht so ausgefeilt und die Projekte vielleicht nicht so einfach zu finden wie der nächste McDonalds. Aber es lohnt sich zu suchen und im Internet bestimmte Begriffe einzugeben, die dich interessieren und du wirst sehen, dass es tolle Projekte auf der ganzen Welt und in deiner Nähe gibt.
In vielen Städten gibt es mittlerwiele auch Freiwilligenagenturen, die passende Projekte für dich finden. Hier ist eine Übersicht der Freiwilligenagenturen.
Unterstütze die Projekte, die dir gefallen. Indem du einen positiven Kommentar hinterlässt oder einen Seiten-Like hinterlässt gibst du den Verantwortlichen und ehrenamtlichen Helfer positives Feedback. Teile die Veranstaltungen, besuche Events oder abonnier den Newsletter. Dadurch erhöhst du die Reichweite der Vereine und Organisationen und hilfst damit Leute aufmerksam zu machen, die dann etwas spenden oder mithelfen wollen.

Zeitaufwand: 1 Stunde pro Woche
Kosten: Keine. Höchstens mal eine Busfahrtkarte zum nächsten Event oder ein Kuchen für ein Sommerfest.
Effekt: Verbreitung der guten Kunde. Erhöhung des Engagements, der Toleranz und interkulturellen Vielfalt in der Umgebung.

Ein abschließender Satz, der helfen kann in dem Trubel der Welt nicht den Kopf zu verlieren: Du kannst die Welt nicht verändern, doch Umfeld schon. Leute, seid einfach nett zueinander.

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